Voralpine Landgans:

Erhaltung und Mitwirkung

 

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Landgans

  

Beschreibung

Der Begriff "voralpine Landgans" ist kein Rassen-Name, sondern steht für jenen Oekotyp von Landgänsen, der früher vom Elsass bis nach Ostösterreich vorkam und auch in der Schweiz verbreitet war. In Österreich und in Bayern kümmern sich heute Züchter um die Restbestände. Einige Zuchten der österreichischen Landgans gibt es auch in Südtirol. In der Schweiz ist der Zuchtbestand wieder im Aufbau. Interessenten für weitere Zuchtgruppen werden gesucht.

(Fotos Matthias Kriegbaum)

Die Landgans zeichnet sich aus durch besonders ursprüngliche Eigenschaften und Leistungsmerkmale wie ausgeprägter Bruttrieb, Wetterhärte, Leichtfuttrigkeit oder Marschtauglichkeit. Neben ihrer unbestreitbaren Eleganz und Schönheit begeistern auch die inneren Werte, wie die Wachsamkeit gegenüber zwei- oder vierbeinigen und gefiederten Besuchern, das vorbildliche Brut- und Aufzuchtverhalten und nicht zuletzt auch das zarte und schmackhafte Fleisch. Ungemästet bringt die weibliche Landgans ein Lebendgewicht von etwa 5,5 - 6 kg auf die Waage, ein Ganter ein Gewicht von etwa 7 kg. Durch eine Mästung sind Gewichte von bis zu 9 - 10 kg möglich. Die Tiere sind entweder reinweiss, grau oder leicht bis stärker gescheckt.

 


(Foto: "Zett"/lub)

 

Grenzüberschreitende Erhaltung des Oeko-Typs

Die Elsässer Gans ist international von den Geflügelzucht-Verbänden als eigenständige Rasse anerkannt. Die bayerische und die österreichische Landgans jedoch nicht, weil diese beiden sich zu wenig von den bereits früher anerkannten Elsässern unterscheiden. Um Restbestände der Bayerischen Landgans bemüht sich eine Arbeitsgruppe der GEH, um jene der österreichischen Landgans der Verein Arche Austria. In der Schweiz und in Südtirol kümmern sich Pro Patrimonio Montano und die Arche Austria um den Wiederaufbau der Zucht und um die grenzüberschreitende Koordination.

 

Beteiligung an der Zucht

Wer eine Zuchtgruppe (1-2 Gänse und ein Ganter) übernehmen möchte, der melde sich mit Angabe seiner vollen Adresse und einer Kurzbeschreibung seiner Situation bei PatriMont (info@patrimont.org). Diese "Bewerbung" wird dann den Zuchtbetreuern in den betreffenden Länder weitergeleitet. Haltungsvoraussetzungen sind eine ausreichende Weidegrösse (mind. 1000 m2 für ein Paar mit Gösseln) und eine Schwimm- und Badegelegenheit. Die Tiere dürfen keinesfalls mit anderen Gänserassen gemeinsam gehalten werden, um den gefährdeten Genpool der Landgans rein zu erhalten.

Aus logistischen Gründen werden oft Personen bevorzugt, die bereit sind, sich an der Jungtier-Aufzucht zu beteiligen und etwa fünfwöchige Gössel zu übernehmen.

=> Download Projekt-Flyer (PDF)

 

Für Förderer und Gönner:

Alle am Projekt Beteiligten arbeiten ehrenamtlich. Dennoch fallen immer wieder kleinere und grössere Kosten an. Wir freuen uns daher sehr über jede Zuwendung. In der Schweiz und bald auch in Italien sind diese von der Steuer absetzbar.

Danke für Ihre Überweisung auf folgende Bankkonten:

Alpines Netzwerk Pro Patrimonio Montano
Schneebergstr. 17, CH-9000 St.Gallen, Schweiz

- EUR-Konto Österreich
Dornbirner Sparkasse, BIC: DOSPAT2DXXX
IBAN: AT88 2060 2000 0038 9072

- CHF-Konto Schweiz
Swiss Postfinance, BIC: POFICHBEXXX
IBAN: CH38 0900 0000 8956 7476 4

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Verein Pro Patrimonio Montano Sued-Tirol
Fraktion Afing / Frazione Avigna 40
39050 Jenesien / San Genesio Atesino

POSTE ITALIANE S.P.A., succursale Bolzano 5
IBAN: IT03 W 076 0111 6000 0103 2230 649
BIC: BPPIITRRXXX